Gutes Händewaschen: Sie müssen sich dessen bewusst sein

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Ein Fang in der Nase oder im Mund kann ausreichen, um das Coronavirus zu infizieren. Gründliches Händewaschen verringert das Infektionsrisiko. Dazu müssen diese fünf Schritte befolgt werden.


Da in Deutschland immer mehr Fälle von Coronaviren auftreten, befinden sich derzeit Hunderte von Menschen in Quarantäne. Die Angst vor einer Ansteckung nimmt zu, obwohl das Risiko für die deutsche Bevölkerung derzeit als mäßig bis gering eingestuft wird. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) kann jeder dazu beitragen, die Covid-19-Epidemie so weit wie möglich zu stoppen. Um Sie vor einer Infektion zu schützen, empfehlen Experten allgemeine Hygieneregeln, wie zum Beispiel regelmäßiges Händewaschen.

Allein durch die Berührung von Nase, Mund oder Augen können Krankheitserreger über die Schleimhäute in den Körper gelangen und eine Infektion auslösen. Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unterbricht das Händewaschen diesen Übertragungsweg. Wenn keine Toiletten zur Verfügung stehen, vermeiden Sie es, relevante Bereiche des Gesichts mit den Händen zu berühren oder Lebensmittel mit den Händen zu essen.

Was bedeutet gute Handhygiene?

Die Hände sollten mehrmals täglich bis zu einer halben Minute mit Seife gewaschen werden, und zwar nicht nur nach der Benutzung der Toilette und vor den Mahlzeiten, sondern auch vor der Zubereitung von Speisen. Die Hände sollten auch nach dem Putzen der Nase, nach Husten oder Niesen, nach dem Kontakt mit Abfällen und vor dem Umgang mit Medikamenten gereinigt werden.

Waschen Sie Ihre Hände in fünf Schritten

Laut BZgA sind mehrere Schritte notwendig, um sich die Hände gut zu waschen. Dies muss sorgfältig geschehen und darf nirgendwo vergessen werden.

Deshalb müssen die Hände zunächst unter fließendes Wasser gehalten werden. Die Temperatur kann so gewählt werden, dass Sie sich wohl fühlen. Denn die Temperatur hat keinen Einfluss auf die Reduktion von Mikroorganismen.
Dann sollten die Hände vollständig geschäumt werden, sowohl die Handflächen als auch der Handrücken, die Fingerspitzen, die Nägel, die Zwischenräume zwischen den Fingern und dem Daumen. Flüssigseifen sind hygienischer als Seifen, insbesondere in öffentlichen Toiletten. Die Verwendung von Seife zum Händewaschen ist viel wirksamer als Wasser. Waschsubstanzen lösen Schmutz und Keime von der Haut; manche Keime lassen sich mit Wasser allein kaum entfernen.
Seife sollte sanft abgerieben werden. Ein gründliches Händewaschen dauert 20 bis 30 Sekunden. Ein kürzeres Waschen reduziert die Menge der Bakterien nicht effektiv. Die BZgA gibt auch Ratschläge zur Abschätzung einer angemessenen Zeit: 20 Sekunden würden dem Doppelbrummen des Liedes „Happy Birthday“ entsprechen.
Dann sollten die Hände unter fließendem Wasser gewaschen werden. In öffentlichen Toiletten kann der Wasserhahn mit einem Einweghandtuch oder Ellbogen abgedreht werden.
Letztendlich ist es wichtig, die Hände gut abzutrocknen, da sich Mikroorganismen in einer feuchten Umgebung besser halten und vermehren können. In öffentlichen Toiletten sind Einweghandtücher dafür am besten geeignet. Zu Hause sollte jeder sein eigenes Handtuch benutzen.
Wenn die Haut bei häufigem Händewaschen gedehnt wird, empfiehlt die BZgA milde Seifen mit neutralem pH-Wert. Auch das Auftragen von feuchtigkeitsspendender und hydratisierender Hautpflege auf die Hände trägt zur Regeneration der Haut bei.